Psychotherapie bei ADHS, Traumafolgen, Überforderung und chronischem Stress in 1220 Wien
Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision
mail(at)psychotherapie-engler.at
+43 670 4060619
Ich begleite Jugendliche und Erwachsene achtsam, traumasensibel und ohne vorschnelle Bewertungen.
ADHS bei Erwachsenen und Trauma
In meiner Arbeit begegne ich immer wieder Menschen, die viele Jahre dachten, mit ihnen stimme etwas nicht. Oft zeigt sich erst später, dass sich ADHS, Stressbelastung und belastende Erfahrungen gegenseitig beeinflussen. ADHS und Trauma können ähnliche Symptome verursachen und sich gegenseitig beeinflussen. Traumasensible Verhaltenstherapie führe ich in Wien im 1. und 22. Bezirk durch. bei Überforderung, Stress und emotionaler Belastung kann Klarheit geschaffen werden. Manche Menschen kommen mit einer ADHS-Diagnose zu mir in die Therapie und stellen fest, dass auch belastende oder traumatische Erfahrungen eine Rolle spielen. Andere suchen zunächst wegen Stress, Erschöpfung, Beziehungsproblemen oder chronischer Überforderung Unterstützung. Und entdecken erst später, dass ADHS ein wichtiger Teil ihrer Geschichte sein könnte. ADHS und Trauma können sich in vielen Bereichen ähneln.
Diese Frage stellen sich wirklich viele Menschen. Die Antwort ist häufig nicht eindeutig. ADHS ist eine neurobiologische Besonderheit, die meist bereits seit der Kindheit besteht. Traumatische oder chronisch belastende Erfahrungen können das Nervensystem ebenfalls dauerhaft beeinflussen. Manchmal entstehen ähnliche Symptome:
Deshalb erleben viele erwachsene Menschen jahrelang Unsicherheit darüber, was eigentlich hinter ihren Beschwerden steckt. In der Psychotherapie geht es nicht darum,
vorschnell zu entscheiden, ob etwas „nur ADHS“ oder „nur Trauma“ ist. Gemeinsam schauen wir darauf, welche Erfahrungen Sie geprägt haben, wie Ihr Nervensystem reagiert und
welche Unterstützung Sie aktuell benötigen. ADHS und Traumafolgen können sich gegenseitig beeinflussen und gleichzeitig bestehen.
Wie läuft die Therapie bei Erwachsenen mit ADHS und Trauma an?
Viele Menschen mit ADHS berichten, dass sie sich schon lange anstrengen, um Anforderungen des Alltags zu bewältigen.
Organisation, Zeitmanagement, Reizverarbeitung oder emotionale Regulation, kosten oft deutlich mehr Energie, als von außen sichtbar wird.
Wenn zusätzlich belastende Erfahrungen, chronischer Stress oder traumatische Erlebnisse hinzukommen, gerät das Nervensystem häufig noch stärker unter Druck.
Die Folge kann sein:
Viele Betroffene beschreiben, dass sie sich gleichzeitig erschöpft und angespannt fühlen.
Vielleicht kennen Sie solche Aufforderungen und Sätze von Angehörigen. Das Leben mit ADHS ist super anstrengend und kann mit solchen Hinweisen nicht bewältigt werden. Wenn zusätzlich Traumafolgen oder chronische Stressbelastungen bestehen, können solche Ratschläge frustrierend sein. Denn häufig fehlt nicht die Motivation. Vielmehr arbeitet das Nervensystem bereits an der Belastungsgrenze. Deshalb ist es oft hilfreicher, zunächst Sicherheit, Stabilität und Selbstverständnis aufzubauen, bevor neue Strategien dauerhaft umgesetzt werden können.
Sowohl ADHS als auch traumatische Erfahrungen können Beziehungen beeinflussen. Vielleicht kennen Sie:
Oft entwickeln Menschen im Laufe ihres Lebens Strategien, um mit Unsicherheit, Kritik oder Überforderung umzugehen. Manche dieser Strategien waren früher wichtig und
hilfreich, können heute jedoch Belastungen verursachen. In der Therapie betrachten wir diese Muster mit Verständnis statt mit Bewertung.
Häufig haben Erwachsene mit ADHS über Jahre versucht und erlebt, Schwierigkeiten durch besondere Anpassungsleistungen und Maskieren auszugleichen. Nach außen wirken sie organisiert, leistungsfähig oder fürsorglich, während sie innerlich unter Anspannung, Erschöpfung oder Selbstzweifeln leiden. Nicht selten wurden Beschwerden lange als Stress, Angst oder persönliche Schwäche interpretiert. Eine späte Diagnose kann Erleichterung bringen, gleichzeitig aber auch viele Fragen aufwerfen. Ich arbeite mit klinischen Psycholog:innen und Psychiater:innen zusammen, die sich auf ADHS spezialisiert haben, damit Sie so bald wie möglich eine korrekte Diagnostik und Behandlung bekommen können.
In meiner Arbeit verbinde ich verhaltenstherapeutische Methoden mit einer traumasensiblen und nervensystemorientierten Perspektive. Mir ist wichtig, gemeinsam mit Ihnen zu verstehen:
Therapie bedeutet für mich nicht, Menschen zu reparieren. Vielmehr geht es darum, Zusammenhänge besser zu verstehen, Belastungen zu reduzieren und neue
Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Dabei arbeiten wir in Ihrem Tempo und orientieren uns an Ihren individuellen Bedürfnissen.
Wenn Sie sich fragen, ob Ihre Belastungen mit ADHS, Stress oder traumatischen Erfahrungen zusammenhängen könnten, besprechen wir dies in einem unverbindlichen Erstgespräch. Sie müssen nicht bereits wissen, was die Ursache ist. Oft ist genau das Teil des gemeinsamen Weges. Sie sollen sich sicher und wohl fühlen können. Ich arbeite respektvoll und vertraulich, mit Ruhe & gerne auch mit einer prise Humor. Ziel ist, dass Sie sich verstanden fühlen und in Ihrem eigenen Tempo an den Themen arbeiten können, die für Sie wichtig sind.
Vereinbaren Sie einen Termin zum Erstgespräch - ich freue mich auf Sie!